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Erasmus+

 

Erasmus+
Action Competences for a Sustainable Future

 

In dem zweijährigen Erasmus+ Projekt der Fachschule, welches gemeinsam mit einer Schule aus den Niederlanden und einer Schule aus Norwegen durchgeführt wird, sollen Handlungskompetenzen für eine nachhaltige Zukunft erworben werden.

 

In vier Mobilitäten besuchen sich die Schülerinnen und Schüler gegenseitig, um in Workshops und bei themenbezogenen Exkursionen diese Kompetenzen zu erreichen. Vor einer Reise befassen sie sich mit Aufgabenstellungen zu dem jeweiligen Thema und tauschen die Ergebnisse auf einer E-Learning-Plattform aus.

 

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Teachers Training in Otta, Norway (September 2018)

 

International project management, pedagogical entrepreneurship and blended learning
Zur Vorbereitung und Planung unseres Projekts verbrachten zwei Lehrerinnen unserer Schule mit weiteren Lehrerinnen und Lehrern unserer Partnerschulen vier Tage in Oslo und in Otta, Norwegen.


Neben einer Einschulung in diverse verwendete Online-Plattformen, nahmen sie an einem Seminar zum Thema „Ideen generieren, auswählen und umsetzen“ teil.


Gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen der anderen Schulen wurden die Mobilitäten geplant und der Gesamtablauf organisiert.

 

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Mobility to Vienna, Austria (Dezember 2018)

Our way of living and its effects on Climate Change

 

In der zweiten Dezemberwoche waren sechs SchülerInnen mit Begleitlehrerinnen aus Norwegen und zwölf SchülerInnen mit BegleitlehrerInnen aus den Niederlanden zu Gast an unserer Schule.


Das Thema „Unsere Lebensweise und Auswirkung auf den Klimawandel“ wurde anhand einer Mischung aus schulinternen Workshops und Exkursionen bearbeitet.


In der Müllverbrennungsanlage sahen die teilnehmenden Personen die Verwertung ihres täglichen Abfalls, bei einer Führung in der UNO City wurden sie über die 17 Nachhaltigkeitsziele der UNO informiert, das Unternehmen „Hut und Stil“ zeigte ihnen, wie man aus Kaffeesatz Pilze züchtet und im Hotel „Wilhelmshof“ lernten sie nachhaltigen Tourismus kennen.


Die schulinternen Workshops bestanden aus einer Mischung aus Upcyclingprojekten, einer geografiebezogenen Recherche zum Thema Klimawandel und dem nachhaltigen Umgang mit Lebensmittelresten.


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Mobility to Spijkenisse, Netherlands (April 2019)

The balance of cultural heritage and social inclusion


Anfang April verbrachten 6 SchülerInnen eine Woche in Spijkenisse (Niederlande), um die Themen Nachhaltigkeit, Kulturerbe und soziale Inklusion zu bearbeiten.


Bei der Besichtigung des Rotterdamer Hafens sahen die SchülerInnen die Folgen des globalen Handels und die Notwendigkeit passende Strategien für ein nachhaltiges Leben zu entwickeln.


Dass die Windmühlen von Kinderdijk nicht nur eine interessante Sehenswürdigkeit sind, sondern auch für die Entwässerung des Landes zuständig waren, konnten die SchülerInnen bei dieser Exkursion lernen. Aufgrund der technischen Entwicklung und des Anstiegs des Meeresspiegels wurde diese Aufgabe von elektrischen Pumpen übernommen.


Eine Exkursion führte die TeilnehmerInnen zur ehemaligen Tabakfabrik Van Nelle, welche nun als Co-Working-Space mit mehreren Unternehmen und als Veranstaltungsort genutzt wird. Diese Sehenswürdigkeit zählt zu einem, von der UNESCO deklarierten, Weltkulturerbe.


Zur passenden kulturellen Ergänzung wurde in einem Workshop ein Kochbuch mit Rezepten niederländischer Speisen erstellt, von den SchülerInnen zu Hause gekocht und abschließend bei einem gemeinsamen Essen in der Schule verspeist.


In unserem vorbereiteten Workshop „Nachhaltiger Tourismus“ suchten die SchülerInnen nachhaltige Alternativen zu den Bereichen Transport, Unterkunft und Verköstigung.


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Mobility to Otta, Norway (September 2019)

 Climate Change in relation to our Cultural Heritage

 

Die dritte Reise führte die SchülerInnen ins fast 2000 km entfernte Otta – Norwegen.
Das Thema der Mobilität war der Klimawandel in Verbindung mit unserem Kulturerbe.

Bei einer Exkursion ins Mountainmuseum in Lom wurden den Teilnehmer/innen die Auswirkungen des Klimawandels erklärt. Anschließend konnten sie diese bei der Besichtigung des Gletschers im Jotunheimen-Gebirge hautnah erleben. Besonders bewegend fanden sie den, in den Gletscher geschlagenen, Eistunnel, der aufgrund der steigenden Temperaturen nur noch wenige Jahre existieren wird.


Das UNESCO Weltkulturerbe Geiranger faszinierte durch seine beeindruckende Landschaft, die durch den Massentourismus unter anderem in Form von Kreuzfahrtschiffen gefährdet ist. Jährlich wird diese Sehenswürdigkeit von rund 1 Million Personen besucht.


Im Rahmen der Workshops konnten die SchülerInnen in einem Klimalab Experimente im Zusammenhang mit Klimawandel, nachhaltiger Energiegewinnung und nachhaltigem Leben durchführen.


Nach einem einführenden Video über Greta Thunberg analysierten die Teilnehmerinnen ihren aktuellen persönlichen Lebensstil und suchten nach nachhaltigen Alternativen im Umgang mit Ressourcen.


In unserem vorbereiteten Workshop bearbeiteten die SchülerInnen Fragestellungen zu unterschiedlichen Weltkulturerben der teilnehmenden Länder. Sie befassten sich im speziellen mit den klimawandelbedingten Gefahren und suchten nach bestehenden Vorbeugungsmaßnahmen. Außerdem entwickelten sie eigene Ideen zum Schutz vor diesen Bedrohungen.


Besonders kreative Ideen erarbeiteten die SchülerInnen bei der Auseinandersetzung mit nachhaltigem Tourismus im Zusammenhang mit Weltkulturerbe.

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