Compassion - Das Konzept

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Was ist Compassion?

Compassion ist die Haltung der „Mitleidenschaft“. Compassion beschreibt eine Haltung, die in einer Gesellschaft, welche immer weniger Solidarität zeigt, zu schwinden scheint: Die aus unterschiedlichen Gründen schwierige Situation eines Menschen lässt mich nicht gleichgültig, sondern fordert mich zum Handeln heraus.
Die Initiatoren des Projektes, eine Arbeitsgruppe bei der Deutschen Bischofskonferenz unter Federführung von Dr. Adolf Weisbrod, sehen in der Bildung sozialer Sensibilität und sozialverpflichteter Haltungen eine Aufgabe, der sich unsere Schulen stellen müssen. Es geht um Solidarität, mitmenschliches Handeln, ethisches Lernen und Erlebnisbezogenheit.
SchülerInnen der 7. Klasse AHS absolvieren ein zweiwöchiges Sozialpraktikum im Gesamtausmaß von 60 Wochenstunden. Sie arbeiten in Krankenhäusern, Altersheimen, in Betreuungseinrichtungen für Behinderte oder in anderen sozialen Betrieben.

Planung und Durchführung

Am Ende der 6. Klasse der AHS-Oberstufe wird in den Klassen zum ersten Mal ausführlich über die Idee des Projekts informiert. Es geht darum, Ängste und Befürchtungen von SchülerInnen und Eltern möglichst früh zu thematisieren.
Zu Beginn der 7. Klasse gibt es ein ausführliches Gespräch am Elternabend verbunden mit der Bitte, bis Ende Oktober die Praktikumsplätze zu fixieren.
Jetzt wird bereits in manchen Gegenständen (Religion/Deutsch/Geografie) - oft unauffällig - Soziales thematisiert.
Ein bis zwei Wochen vor dem Praktikum wird mit den SchülerInnen ihre momentane Erwartungshaltung, werden ihre Ängste oder organisatorische Unsicherheiten reflektiert. Im Wesentlichen sollen sie befähigt werden, die kommenden Wochen bewusst wahrzunehmen und bestimmten Gesichtspunkten besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Außerdem muss klargestellt werden, wohin sie sich wenden können, im Falle, dass sie mit ihrer Situation nicht zurecht kommen. Klassenlehrer bieten sich konkret als Ansprechpersonen an. Jeder Schüler/jede Schülerin wählt sich eine/n BetreuungslehrerIn.
In den letzten beiden Wochen vor den Semesterferien ist es dann soweit. Die SchülerInnen gehen für zwei Wochen in sozialen Betrieben arbeiten. Sie sollen dort so gut als möglich in den normalen Arbeitsablauf integriert werden. Die BetreuungslehrerInnen halten mindestens einmal pro Woche Kontakt zu den SchülerInnen.
Nach den Semesterferien gibt es eine ganztägige Aufarbeitung.
Im Laufe des Sommersemesters wird dann den nächsten 7. Klassen das Projekt präsentiert.

Resümee

Obwohl manche SchülerInnen vor dem Projekt Bedenken hatten, ob sie denn ihren Aufgaben gewachsen sein würden, waren alle im Nachhinein begeistert. Jede/r SchülerIn hatte das Gefühl erhalten, einer sinnvollen und nützlichen Tätigkeit nachgegangen zu sein. Die SchülerInnen waren in unterschiedlichen Teams voll integriert und meist ausgezeichnet betreut. Sie durften zwei Wochen lang für Menschen da sein, sie haben Zuwendung und Dankbarkeit erfahren und Einblick in die sozialen Bedürfnisse unserer Gesellschaft erhalten.

 

Kontakt

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Projektleitung: Mag. Monika Riedler
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Gymnasium der Dominikanerinnen
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