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Erntedankfest

Österreich liegt im Wohlstandsranking des WEF auf Platz Nummer 10 (Stand 2018): Es ist Zeit „Danke“ zu sagen. Für den schönen Sommer, der reichlich köstliche Gaben wachsen ließ. Und dafür, dass wir in einem der wohlhabendsten Länder der Erde leben.
Christen und Christinnen sagen besonders im Herbst „Danke“. Sie feiern das Erntedankfest, in dem sie Gott für die üppige Ernte danken. Das fällt jetzt besonders in ländlichen Pfarren auf, wenn man die Kirchentüre öffnet und den Kirchenraum betritt. Überall leuchten bunte Farben, die den Gottesdienstraum fröhlich ausschmücken. Denn um diese Zeit füllen sich die Kirchen mit großen orangefarbenen Kürbissen, mit goldenen Erntekronen aus Getreide, mit strahlend gelben Maiskolben, prallen Trauben und anderen Köstlichkeiten, die unsere Natur hervorgebracht hat.
In diesem Sinne haben die 1. und 2. Klassen des Gymnasiums, unter der Gestaltung der 2B, das Erntedankfest in der Schulkapelle gefeiert. Es ist ein Fest der Sinne und der fröhlichen Farben, welches das Herz der Menschen öffnet. Wer ein offenes Herz hat, ist für andere Menschen offen. Aus dieser Dankbarkeit heraus, hat das Gymnasium der Dominikanerinnen auch in diesem Jahr wieder eine Sammlung für die „Gruft“ veranstaltet. Die „Gruft“ ist eine Organisation der Caritas, die obdachlose Menschen in Wien unterstützt. Viele Schüler und SchülerInnen der Unter-, sowie Oberstufe haben haltbare Lebensmittel, wie Reis, Nudeln, Konservendosen, Schokolade und Kekse, sowie Hygieneartikel für obdachlose Menschen zusammengetragen. Heuer haben wir zusätzlich eine Menge Fleecedecken für die kalte Jahreszeit gesammelt. Wir freuen uns, dass wir einen großen Gabenberg vor dem Altar in der Schulkapelle aufhäufen, und auf diese Weise Erntedank feiern konnten. Viele Schüler und Schülerinnen haben erzählt, dass sie persönlich eingekauft, und manche sogar etwas von ihrem Taschengeld hergegeben haben. In diesem Sinne möchten wir allen Schülern und Schülerinnen, aber auch allen Eltern für die Unterstützung danken. Bestimmt haben wir mit vereinten Kräften vielen notleidenden Menschen eine Freude bereitet.