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Wahlpflichtfach Physik an der TU-Wien

Letzte Woche Donnerstag machten sich die Schülerinnen & Schüler des Wahlpflichtfaches Physik (6. & 7. Klassen) auf den Weg zum Karlsplatz. Im Freihaus der TU-Wien besuchten wir einen Vortrag aus der Reihe "TU for Math", die sich, ihrem Namen entsprechend, eigentlich eher der Mathematik zuordnen lässt. Doch dieser spezielle Vortrag hatte den Titel "Die Mathematik der Mondlandung" und somit ausreichend Schlagseite zur Physik. Der Vortragende konnte uns interessante historische Anekdoten und mathematisch-physikalische Grundlagen der Apollo Missionen darbieten ohne dabei tiefer als dem Schulstoff entsprechend in die Mathematik abzutauchen. So wurde die praktische Anwendbarkeit von unbeliebten Inhalten wie Logarithmus, Konvergenz von Reihen oder der Binomialverteilung ersichtlich. Außerdem überraschend: die Idee Raketen mithilfe von Atombomben anzutreiben. Diesem fragwürdigen Ansatz wurde tatsächlich lange Zeit nachgegangen. Scheinbar stellt er die einzige realistische (?) Möglichkeit dar den nächstgelegenen Stern (Entfernung über 4 Lichtjahre) jemals erreichen zu können. Zum Vergleich: Mit Atombombenantrieb würde die Reise rund 100 Jahre dauern. Mit "gewöhnlicher" Raketentechnologie zumindest 70 000 Jahre!