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Das kleine Corona-Virus

CoronavirusEin entzückendes Gedicht zum Coronavirus hat Zoe Drakulic aus der 2B geschrieben.
Wir freuen uns, dass sie uns erlaubt hat, es zu veröffentlichen!

 

 

Das kleine Corona - Virus


Es war einmal 'ne Fledermaus,
die spuckte einst das Virus aus.

Es landete am Schuppentier,
welches es verschlang voll Gier.

Der Chinese fing es ein,
und trug's zum Abendessen heim.

Dann nieste er in seine Hand,
wo sich das Virus wiederfand.

Dort war es zunächst sehr verwirrt,
und ist in Wuhan rumgeirrt.

Als es aus Spaß rutscht von der Zunge,
bis hinunter in die Lunge!

Und weil das furchtbar lustig war,
rief es die ganze Freundesschar.

Sie verteilte sich im Land,
als „Corona“ nun bekannt.

Die Menschen fanden's nicht so nett,
und landeten im Krankenbett.

Weil das dem Virus nicht gefällt,
reist es im Flugzeug um die Welt.

Hier lernt es viele Menschen kennen,
die sorglos durch die Gegend rennen.

Auch Hände waschen tun sie nicht,
und greifen sich gern ins Gesicht!

Das alles, was wir so begehren -
da können wir uns gut vermehren!

Die Leute sind schon komisch hier,
sie kaufen so viel Klopapier,

sie feiern Partys, geh'n spazier'n,
zum Glück sie Regeln ignorier'n!

So macht Corona was es will -
doch bald schon steht das Leben still!

Da stellt das Virus fest entsetzt:
Sie ha'm sich Masken aufgesetzt!

Und noch schlimmer – welch ein Graus:
viele bleiben jetzt zu Haus!

Auch immer mehr sich vor dem Naschen
nun gründlich ihre Hände waschen!

Dem Virus reicht's, es will nach Haus',
zu Gürteltier und Fledermaus!

(Zoe Drakulic)