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Schuljahr 2015/16

Kulturreise nach Rom

Unsere diesjährige Kulturreise, die zweite unseres Schulstandortes, führte uns heuer von Dienstag, den 29.3. bis Sonntag, den 3.4. nach Rom.

 

Organisiert von Dipl.Päd. Frühwirt und unter Begleitung von Sr. Franziska, Fr. Dir. Lewitsch und Prof. Sperk erreichten wir nach einer über zwölfstündigen Bahnfahrt am Mittwochmorgen die ewige Stadt.

 

Gleich am ersten Tag stand das antike Rom im Zentrum unserer Besichtigungen. Wir bewunderten das Forum Romanum mit seinen zahlreichen Tempeln, Triumphbögen, Märkten und Foren, ehe wir nach einer kurzen Pause auf dem Palatin uns von den gewaltigen Ausmaßen und der eindrucksvollen Geschichte des Kolosseums überzeugen durften. Nach einem ausgiebigen Abendessen flanierten wir von der Piazza di Spagna  die römische Altstadt entlang zum Trevi-Brunnen, dem vielleicht schönsten Brunnen der Welt.

 

Der darauffolgende Donnerstag begann frühmorgens mit der Besichtigung der Basilika San Pietro in Vincoli, jenem Gotteshaus, das die Ketten, mit denen der Heilige Petrus in Jerusalem gefesselt war, beherbergt. Zudem befindet sich im rechten Querschiff das Grabmal Papst Julius II., in dessen Zentrum  Michaelangelos machtvolle Mosesstatue thront. Nach einem kurzen Fußmarsch, vorbei an der Trajanssäule und dem Nationaldenkmal Vittorio Emanuele II, fuhren wir mit der Straßenbahn in die Altstadt. Höhepunkte des zweiten Tages waren der Palazzo Spada, Palazzo Farnese, Campo de´Fiori, das Pantheon, Santa Maria Sopra Minerva mit dem Grabmal der Hl. Katharina von Siena, die Piazza Navona mit Berninis Vierströmebrunnen und Sant’Agnese. Über die Ponte Sant’Angelo erreichten wir am späteren Nachmittag die Engelsburg. Ursprünglich als Mausoleum errichtet, fungierte die Engelsburg in späterer Zeit als Festung und Gefängnisanlage. Für jeden unvergesslich, die Schlussszene der Oper Tosca, die uns Prof. Sperk  mit großem Enthusiasmus  und bei strahlendem Sonnenschein zu Gehör brachte. In Trastevere, einem Stadtviertel jenseits des Tibers, bekannt für seine schmalen Gassen mit reizvollen Cafes und Trattorien fand der 2. Tag unserer Reise seinen Ausklang.

Freitag war dem Vatikan gewidmet. Mit dem Aufzug gelangten wir auf die grandiose Aussichtsterrasse des Petersdomes, bis zur Kuppel warteten dann aber noch 320 meist enge und steile Stufen. Dafür wurden wir mit einem traumhaften Blick über den Petersplatz und die Stadt entschädigt. Nach der Besichtigung des Petersdomes mussten wir doch einige Wartezeit in Kauf nehmen, um in die Vatikanischen Museen zu gelangen. Nach so vielen Kunstschätzen hatten wir uns dann einen freien Nachmittag verdient. Vor dem Abendessen stand noch die Besichtigung der Basilika Santa Maria Maggiore auf dem Programm. Den Abschluss bildete ein neuerlicher Besuch der Piazza Navona, die am Abend eine besondere Stimmung entfaltet.

 

Am Samstag war die Besichtigung des antiken Hafens Ostia vorgesehen. Den Abschluss unserer Reise bildete der Besuch von Santa Sabina auf dem Aventin, einer Kirche, die über einem Haus der römischen Christin Sabina errichtet und im 13. Jahrhundert den Dominikanern übertragen wurde. Über der Eingangswand befindet sich eines der ältesten Mosaike Roms: zwei Frauengestalten, welche die „Kirche aus den Heiden“ (Ecclesia ex gentibus) und die „Kirche aus den Juden“ (ex circumcisione) symbolisieren. Dank Sr. Franziska hatten wir Zutritt zu Kunstschätzen und Räumlichkeiten, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht sind, wie etwa dem romanischen Kreuzgang, in dem bereits der Hl. Thomas von Aquin weilte.

 

Ein herzliches Danke an alle Mitreisenden, vor allem an Fr. Prof. Frühwirt für die reibungslose Organisation der Reise und an Hr.Prof. Sperk, der uns mit unvergleichlicher  Begeisterung und Lebendigkeit die Geschichte und Kulturschätze Roms nahezubringen vermochte.