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Abschlussfahrt der 4.C nach Raabs/Thaya

Von 19. Juni 2012 bis 20. Juni 2012 fuhr die 4.C in die JUFA nach Raabs an der Thaya im Waldviertel. Dort erwartete die SchülerInnen ein vielseitiges und umfangreiches Programm voller „Action“ und Spaß.
Der erste Besichtigungspunkt war die Amethystenwelt in Maissau. Nach einer kurzen Führung entlang der Ader bekamen jeweils zwei SchülerInnen eine Schaufel, Kübel und Kleinwerkzeug in die Hand und durften nun selber ihr Glück versuchen. Ein energisches Buddeln und Graben begann, bei dem alle kleinere und größere, schöne und noch wunderschönere Amthysten ans Tageslicht beförderten. Eine Handvoll davon konnte sich jeder mit nach Hause nehmen.
Nach der Mittagsrast auf einem Spielplatz ging`s dann weiter nach Raabs zu unserem Quartier, das sehr hübsch war und die 4.C in Staunen versetzte. Ein Jugendgästehaus mit hellen geräumigen Zimmern und funktionierenden Duschen hatten die SchülerInnen nicht erwartet.
Doch zum Chillen im Zimmer blieb keine Zeit. Der zweite Programmpunkt, eine Rätselralley durch Raabs, wartete, absolviert zu werden. Trotz extremer Hitze stapften die Teams durch den Ort und versuchten, teils durch Befragung Einheimischer, teils durch Selbstrecherche die Fragen zu beantworten. Leider schaffte es nur ein Team ans Ziel!
Ob die Beschreibung am Zettel zu ungenau war oder die Besteigung des Berges die anderen Teams abhielt, den richtigen Ort zu finden, sei mal dahingestellt.
Als Belohnung für die „Anstrengung“ und zur Abkühlung verbrachte die 4.C die nächsten zwei Stunden im Raabser Bad. Dabei wechselten die SchülerInnen zwischen Schwimmen in der Thaya und Rutschen, Springen und Tauschen im Badebecken hin und her.
Um 18 Uhr hatschten die Kids zur Jufa zurück, wo ab 18.30 ein Essensbuffet mit Salatbar darauf wartete, gestürmt zu werden.
Nachdem die knurrenden Mägen wieder beruhigt waren, teilte sich die Klasse in zwei Gruppen auf. Die einen gingen eineinhalb Stunden Fußball spielen, die anderen Kegeln.
Dann war`s 21 Uhr - Zeit, die EM-Spiele zu verfolgen. Dazu machte es sich die 4.C vor einem großen Flachbildschirm im Fitnessraum bequem.
Um 23 Uhr Uhr und etwas später hieß es dann „Gute Nacht“.
Die Tagwache um 7 Uhr morgens kam für die meisten – warum wohl (???) – viel zu früh.
Etwas schlaftrunken wankten einige zum üppigen Morgenbuffet. Nach dem Frühstück auf der Terrasse teilte sich die 4.C in zwei Gruppen. Die eine ging zuerst Bogenschießen und dann Kanu fahren. Die andere tat`s genau umgekehrt.
Beim Bogenschießen waren die SchülerInnen Profis. Alle trafen die Scheibe, viele sogar die Mitte und einige sogar den Luftballon, den die Trainerin seitlich in ein Eck gehängt hatte. Dafür gab`s zur Belohnung einen Lolli.
Auch beim Kanufahren stellte sich die 4.C geschickt an. Nur ein Boot kenterte…..
Nach dem Mittagessen konnten 35° im Schatten, die Jungs und ein paar Mädchen nicht abhalten, noch einmal den Fußballplatz aufzusuchen. Doch dem Ball war`s zu heiß, er beschloss zum Entsetzen des Schützens in der Thaya baden zu gehen. Allerdings gestaltete sich das Rettungsmanöver als nicht so einfach. Erstens trieb die Strömung den Ball fort, nur ein Strauch war so gnädig, ihn aufzuhalten, zweitens war das Ufer steil und mit Brennesseln bewachsen und drittens die Taya in diesem Abschnitt so seicht, dass man darin nur waten, aber nicht schwimmen konnte. Für den armen Schützen hieß das, durch die Brennesseln hinein ins Wasser und über spitze Steine latschen, den Ball holen.
Dann war`s auch schon Zeit, die Sachen zusammenzupacken, und die Heimreise nach Wien anzutreten, - sehr zum Bedauern der Kinder. Es war viel, viel zu kurz!