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4B - Projekt "Jugend im Nationalsozialismus"

Die 4B beschäftigte sich im Rahmen eines fächerübergreifenden Projekts (D, Rel, GSK mit
Prof.Miernicki, Prof. Bauer, Prof. Gniesser) intensiv mit der Zeit des Nationalsozialismus.

 

Übersicht 1.Tag
• Text: „Nachts schlafen die Ratten doch“
• Film: „Napola“
   - Nachbesprechung des Filmes

Übersicht 2. Tag
• Referat von Felix Gajdos: „Damals war es Friedrich“ von Hans Richter

Interview mit einer Zeitzeugin (Flavios Großmutter)
• Nachbesprechung und eigenes Interview
• Kurzfilme über den NS-Schulalltag (z.B. Gartenarbeit, Verkehrsunterricht, Sport,…)

Eigenes Erleben
Wir fanden die zwei Projekttage abwechslungsreich und spannend. Der Film Napola war spannend und man hat gut sehen können wie sie die Leute damals zum Nationalsozialismus überzeugen konnten. Außerdem hat man einen Einblick in den strengen Alltag auf den NAPOLA Schulen bekommen.
Das Gespräch mit Flavios Großmutter war sehr interessant und sie hat viele spannende Geschichten über ihre Kindheit erzählt. Am Ende konnten wir auch Fragen zu diesem Thema stellen und alle unsere Fragen wurden geklärt.


Diese zwei Tage waren sehr interessant und lehrreich, wir bedanken uns bei unseren Lehrern und bei Flavios Großmutter, dass sie uns diese Tage ermöglicht haben.


STATEMENTS DER 4B im Anschluss an das Projekt
JUGEND IM NATIONALSOZIALISMUS

• Ich habe begriffen, dass alles, was auch nur annähernd mit Krieg zu tun hat, Leid bedeutet.
• Mir ist bewusst geworden, wie gut ich es habe, dass ich in einem friedlichen Staat leben darf.
• Mir ist bewusst geworden, dass man immer eine eigene Meinung braucht.
• Kein Mensch sollte wegen seiner Herkunft verfolgt werden.
• Mir wurde bewusst gemacht, in welcher Angst die Menschen damals gelebt haben.
• Die Zeit des 2. Weltkriegs ist ein schwarzer Fleck in der Geschichte.
• Ich möchte nicht vergessen, dass nicht alle NS-Soldaten böse waren.
• Ich habe begriffen, dass mein Leben – wie schlimm es auch sein mag – kein Vergleich zu dem meiner Uroma ist.
• Ich möchte nicht, dass so etwas jemals wieder passiert.
• Ich habe erfahren, dass damals die Schüler in den Schulen sehr streng erzogen wurden.
• Ich finde die Zeit sehr schrecklich und ich kann mir nicht vorstellen, wie das ist, wenn man plötzlich vor seinem zerbombten Haus steht.
• Ich nehme mir vor, das was ich bekomme, mehr zu schätzen.
• Ich habe begriffen, wie viel Glück ich habe, im heutigen Zeitalter geboren zu sein.
• Es ist ganz wichtig, den Frieden zu schätzen, da er nicht selbstverständlich ist.
• Ich nehme mir vor, die andere Art der alten Leute zu akzeptieren, weil sie ja in einer ganz anderen Zeit aufgewachsen sind.
• Ich nehme mir vor, bescheidener zu sein.
• Es wurde mir klar, dass es immer sehr wichtig ist, über alles zu reden und alles zu hinterfragen.
• Mir wurde bewusst, dass die Großeltern eine schreckliche Kindheit oder Jugend hatten.
• Ich nehme mir vor, keine vielleicht persönlich verletzenden Dinge zu sagen.
• Der Krieg ist am schlimmsten für die Zivilbevölkerung.
• Es ist wichtig, dass diese Ereignisse nicht wieder geschehen.
• Ich finde es schrecklich, wie die Juden damals behandelt wurden.
• Für uns sind viele Dinge gleich eine Katastrophe. Wenn man weiß, was im Krieg passiert ist, merkt man, dass das heute eigentlich Kleinigkeiten sind.
• Im Interview habe ich von meiner Oma gelernt, dass man sich früher eigentlich auf niemanden verlassen konnte.
• Ich habe bemerkt, dass die damalige Erziehung zum Gehorsam teilweise am Erfolg des Nationalsozialismus schuld ist.
• Ich habe bemerkt, wie extrem die Bevölkerung damals manipuliert wurde.
• Es ist wichtig, dass in der Schule darüber offen geredet wird.
• Mir ist bewusst geworden, dass ich sehr froh sein kann, dass aus meiner Familie alle den Krieg überlebt haben.
• Ich habe begriffen, dass der Alltag im Krieg noch schlimmer war, als ich es mir vorgestellt habe.
• Es ist ganz wichtig, sich Zeit zu nehmen, um darüber nachzudenken.