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Reise nach Prag 6A

Die 6A verbrachte die Tage von Montag, 6. Mai bis Mittwoch, 08.Mai 2013 in Prag.
Am Montag um acht Uhr morgens fuhr unser Bus nach Prag vom Busbahnhof Erdberg los. Nachdem wir um 12 Uhr in der tschechischen Hauptstadt angekommen waren, blieb uns eine kurze Pause, bevor wir uns „medias in res“ stürzten.
Mit einer tschechischen Reiseführerin waren wir bei etlichen Sehenswürdigkeiten und erfuhren deren Bezug zum Heiligen Römischen Reich, in dem Österreich eine wichtige Rolle spielte. Da Böhmen und Mähren (große Teile Tschechiens) bis 1918 zu Österreich-Ungarn gehörten, erhielten wir viele Informationen, mit denen wir durch den Geschichtsunterricht – im Bezug zu Österreich – bereits teilweise vertraut waren.
Am ersten Tag sahen wir uns große Teile der Altstadt an, zu denen der Wenzelsplatz, das Altstädter Rathaus mit der Aposteluhr und viele verschiedene Kirchen (Teynkirche, Maria-Schneekirche, hl. Gallus-Kirche) gehörten. Die Karlsbrücke ist dabei nicht außer Acht zu lassen. Wir waren bei vielen berühmten Gebäuden, wie zum Beispiel beim Rudolfinum, Ständetheater, am dritten Tag auch beim Klementinum. Den Abend verbrachten wir in einem Jazzclub.
Am Vormittag des zweiten Tages gingen wir auf denHradschin, dem Burg-Hügel Prags. Die Highlights waren die Wachablösung, die Sicht vom Berg auf die Skyline Pragsund natürlich der prunkvolle Veitsdom. Das Mittagessen erhielten wir während einer entspanntenMoldauschiffahrt, die unseren Füßen eine zweistündige Pause gewährte. Die Themen der Nachmittagsführung waren Astronomie, Physik, Kunst und Mathematik. In dieser Führung mit einem anderen Reiseführer erfuhren wir sehr viel über wichtige Astronomen (wie Johannes Kepler oder Tycho de Brahe). An diesem Abend waren wir einem Schattentheater.
Die Josefstadt ist das Judenviertel (vormals Ghetto) in Prag. Wir waren in vierSynagogen (Pinkassynagoge, Klausen Synagoge, Meiselsynagoge und spanische Synagoge) und auf dem alten jüdischen Friedhof.
Den Bus nach Wien erreichten wir zu Mittag mit einer ordentlichen Portion Stress, aber niemand ist in Prag geblieben. Pünktlich um 17 Uhr kamen wir in Wien-Erdberg an und genossen ein langes Wochenende.
Besonderer Dank gebührt unseren LehrerinnenFrau Mag. Doris Gloggnitzer, die uns das alles ermöglichte und Frau Mag. Claudia Widerin, die uns ebenfalls durch Prag begleitete.
So schnell werden wir diese drei Tage sicherlich nicht vergessen!