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Informationen 2021/22

Schulsozialarbeit als wichtige Säule für ein positives Schulklima

 

Mit Freude lernen, Spaß am Miteinander haben und das eigene Potential bestmöglich entfalten, das wünschen wir allen Schülerinnen und Schülern auf ihrem Bildungsweg in unserer AHS.

Persönliche oder familiäre Sorgen sind dafür sehr schlechte Begleiter, sie belasten und beeinflussen den Schulalltag negativ. Die letzten zwei Jahre haben unsere Kinder und Jugendlichen, die Eltern sowie die Pädagoginnen und Pädagogen zusätzlich herausgefordert. Die Belastung war und ist immer noch sehr hoch.

In Abstimmung mit dem Elternverein haben wir daher unser Team um den Bereich Schulsozialarbeit ausgebaut.

Frau Mag.a (FH) Julia Groß ist eine sehr erfahrene Schulsozialarbeiterin und unterstützt seit März 2022 unsere Schulgemeinschaft. Mehr Details zu Frau Groß finden sich hier.

Portrait Julia Groß

 

Was bedeutet Schulsozialarbeit?

Schulsozialarbeit ist ein Unterstützungsangebot, um das persönliche, soziale und schulische Wohlbefinden aller Beteiligten zu sichern. Schülerinnen und Schüler lernen frühzeitig, dass sie immer Hilfe in Anspruch nehmen können und schwierige Situationen nicht allein bewältigen müssen.

Ziele sind:

  • Früherkennung von Problemen
  • Begleitung bei persönlichen Herausforderungen
  • Leichter Zugang zur Unterstützung
  • Aufzeigen eigener Handlungskompetenzen
  • Ich-Bewusstsein stärken
  • Unterstützung bei der Entwicklung individueller Problemlösungsstrategien

 

Wen unterstützt die Schulsozialarbeit?

  1. Kinder und Jugendliche

Primär richtet sich das Angebot an die Kinder und Jugendlichen in unserer AHS. Sie bietet ihnen einen geschützten Raum, um über ihre Probleme zu sprechen und diese zu bearbeiten. Folgende Schwerpunkte sind Teil der Schulsozialarbeit für die Schüler*innen:

  • Beratung und Begleitung in der Bewältigung des Schulalltags und in sozialen, familiären oder persönlichen Problemsituationen (z. B. Mobbing, Lernschwierigkeiten, Scheidung der Eltern, Liebeskummer, Leistungsdruck, Zukunftsängste)
  • Information zu kinder- und jugendspezifischen Themen sowie Weitergabe von geeignetem Informationsmaterial (z. B. zu Sexualität, Freundschaft, Respekt im Miteinander)

Frau Groß hat ein breites Netzwerk und vermittelt bei Bedarf an externe Institutionen, z. B. in den Bereichen adäquate Freizeitangebote, kostengünstige Nachhilfe, therapeutische Behandlung, themenspezifische Beratung, Unterstützung und Weiterbetreuung, fachspezifische medizinische Angebote, finanzielle Unterstützungen etc.

  1. Eltern und Erziehungsberechtigte

Auch Eltern und Erziehungsberechtigte profitieren von der Schulsozialarbeit. Sie können durch den Austausch mit schwierigen Situationen besser umgehen und ihre Kinder nachhaltig unterstützen. Sie bietet:

  • Klärende, vermittelnde oder weiterführende Gespräche
  • Reflexion herausfordernder Situationen (z. B. fehlende Lernmotivation, wiederkehrende Streits, Erziehungsprobleme) und gemeinsames Erarbeiten von adäquaten Bewältigungsstrategien
  • Vernetzung und Vermittlung an interne oder externe Kooperationspartner

Auf Wunsch informiert Frau Groß über kinder- und jugendspezifische Themen, eventuell auch im Rahmen von Vorträgen.

  1. Pädagoginnen und Pädagogen

Das Lehrpersonal erkennt meist sehr früh Verhaltensveränderungen bei Kindern und Jugendlichen oder Konflikte im Klassenverband. In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin kann dem recht zeitnah auf den Grund gegangen und entgegengewirkt werden. Teile der Arbeit sind:

  • Beratung und Unterstützung bei schwierigen Situationen mit Schülerinnen und Schülern oder in der Zusammenarbeit mit Eltern und anderen Kooperationspartnern, als auch bei der Förderung einer altersadäquaten bzw. situationsbedingten psychosozialen Entwicklung
  • Reflexion krisenhafter Klassen- und Gruppendynamiken und die gemeinsame Erarbeitung von angepassten Lösungsstrategien

Wenn notwendig und gewünscht, stellt Frau Groß den Kontakt her zu externen sozialen Stellen, wie z. B. Wiener Kinder- und Jugendhilfe, AMS, Jugendzentren etc.

 

Wie leben wir Schulsozialarbeit?

Die Schülerinnen und Schüler sowie die Eltern können sich jederzeit per E-Mail, WhatsApp, telefonisch oder persönlich einen Termin bei Frau Groß ausmachen. Sie begleitet, berät und vermittelt individuell je nach Einzelfall. Bei speziellem Bedarf und nach Rücksprache mit der Direktion ist es möglich, themenorientierte Gruppenarbeiten mit Kleingruppen oder Klassen in Abstimmung mit den Lehrkräften zu organisieren.

Freiwilligkeit und Vertraulichkeit haben oberste Priorität. Frau Groß arbeitet ressourcenorientiert und mit einer wertschätzenden und empathischen Grundhaltung. Ihre langjährigen sozialpädagogischen Erfahrungen sowie die Vielzahl an Ausbildungen im Kinder- und Jugendbereich kommen unseren Schülerinnen und Schülern zugute. Wir freuen uns, dass das Angebot schon im ersten Monat sehr gut angenommen wurde.