Nachricht

Gottesdienstzeiten

Sie sind herzlich eingeladen, an der Liturgie der Schwesterngemeinschaft teilzunehmen! Wenn Sie die Kapelle zum persönlichen Gebet nützen möchten, können Sie sie während der Pfortenöffnungszeiten über die Pforte betreten. Bitte beachten Sie auch den Aushang vor der Kapelle, der geänderte Gottesdienstzeiten (etwa während der Schulferien) angibt!

 

Montag, Dienstag, Mittwoch, Freitag:

6.00 Uhr         Laudes

6.15 Uhr         Eucharistiefeier

17.00 Uhr       Eucharistische Anbetung

17.30 Uhr       Rosenkranz und Vesper

 

Donnerstag:

17.45 Uhr       Vesper

18.00 Uhr       Eucharistiefeier

 

Samstag:

6.45 Uhr         Laudes

7.00 Uhr         Eucharistiefeier

17.00 Uhr       Eucharistische Anbetung

17.30 Uhr       Rosenkranz

18.00 Uhr       Vesper

 

Sonn- und Feiertage:

8.20 Uhr         Laudes

9.00 Uhr         Eucharistiefeier

11.20 Uhr       Rosenkranz und Sext

17.30 Uhr       Vesper und Komplet

Unsere Kapelle

Kapelle 6.jpgDie erste Kapelle unseres Klosters im Jahr 1872 war ein schmaler, ebenerdiger Raum mit bunten Fenstern, sehr feucht und nur für die Schwestern zugänglich. Diese kleine Kapelle wurde der wachsenden Gemeinschaft bald zu klein, sodass man an den Bau einer neuen, größeren Kapelle dachte. Zur Finanzierung des Neubaus veranstaltete Mutter Raymunda mit Zustimmung des Kaisers und unter dem Protektorat der Erzherzogin Maria Valerie 1884 eine wohltätige Lotterie. Am 23. September 1885 fand in Anwesenheit von Kardinal Ganglberger die Grundsteinlegung durch Erzherzogin Marie Valerie statt. Die Pläne für die neue Kapelle stammten vom Architekten Richard Jordan, ausgeführt wurden die Arbeiten durch Baumeister Joseph Schmalzhofer. Planung und Bau gestalteten sich schwierig, da die Kapelle zwischen Straße und Kloster eingefügt werden musste. Dieser Umstand erklärt die aus heutiger Sicht eigenwillige Architektur des Rohziegelbaus.

Kapelle 3.JPG







Der Grundriss besteht aus vier, in Form von Bienenwaben angeordneten Sechsecken, die den Altarraum, die beiden Schwesternchöre und den Gebetsraum für die Gläubigen bilden, die nun direkt von der Straße Zugang zur Kapelle haben sollten. Nach nur einem Jahr Bauzeit konnte bereits am 14. Oktober 1886 die feierliche Einweihung durch Kardinal Fürsterzbischof Cölestin Ganglbauer stattfinden. Auch der damalige Provinzial und Prior der Dominikaner, P. Andreas Frühwirt OP (später Generalmagister des Ordens), war bei der Feier anwesend. Die Kapelle wurde der „Königin des hl. Rosenkranzes“ geweiht. Der ursprüngliche Hochaltar war aus hellem Sandstein und reichte bis zur Decke. Hoch oben thronte die Statue der Rosenkranzkönigin, die heute an der Pforte steht.

 

 

 

Kapelle 2.JPGNach der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde in den 60er-Jahren der Innenraum der Kapelle neu gestaltet und ein Volksaltar aus grünem Marmor eingebaut. Das Relief über dem Tabernakel zeigt die Rosenkranzkönigin: Maria mit dem Jesusknaben, der dem hl. Dominikus den Rosenkranz reicht.

Die beiden Buntglasfenster links und rechts im Altarraum zeigen den letzten Vers des Te Deum:

„In te, Domine, speravi: non confundar in aeternum.“

(„Auf dich, o Herr, habe ich meine Hoffnung gesetzt. In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.“)

 

Unsere Gottesdienste sind öffentlich zugänglich. Die Kapelle ist außerdem während der Öffnungszeiten über die Pforte betretbar.

Dominikanische Spiritualität

 

 

Dominikanische Spiritualität

 

Die Spiritualität des Predigerordens ist ganz auf die Verkündigung des Evangeliums ausgerichtet. Diesem Ziel dient alles, was Dominikaner und Dominikanerinnen tun. Auf der Grundlage der Augustinusregel, nach der wir leben, verbinden wir in unserer Lebensweise Kontemplation und Aktion, also intensives Gebetsleben mit apostolischer Tätigkeit im Dienst an unseren Mitmenschen.

 

„Contemplari et contemplata aliis tradere“

(Thomas von Aquin)

„Betrachtend beten und die Früchte der Betrachtung an andere weiterschenken.“

 

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Wir sind eine Gemeinschaft gleichgesinnter Frauen, die einander als Schwestern tragen und unterstützen. Wir leben nach den evangelischen Räten Armut, Ehelosigkeit und Gehorsam. Wir pflegen die Feier der Eucharistie und des Stundengebetes sowie das persönliche Gebet. Wir widmen uns dem Studium und schätzen lebenslanges Lernen. Wir verkünden das Evangelium Jesu in Wort und Tat, durch unser Sein und Wirken.

 

Die dominikanische Spiritualität wird getragen von vier „Säulen“, die einander ergänzen und nur in ihrer Gesamtheit dominikanisches Leben ausmachen:

Liturgie

In diesem Bereich finden Sie Informationen über Gottesdienstzeiten, Gebetsanliegen und unsere Kapelle.

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Die Schwesterngemeinschaft heute

Unsere Gemeinschaft in Wien umfasst derzeit 14 Schwestern. Hier leben mehrere Generationen miteinander: die älteste Schwester ist 104, die jüngste 38 Jahre alt. Wir beten, leben und arbeiten zusammen. Tätig sind wir in so unterschiedlichen Bereichen wie: Küche und Universität, Kindergarten und Buchhaltung, Krankenpflege und geistliche Begleitung, Schulpastoral und Exerzitien, Waschküche und Seelsorge, Garten und Schule… Jede Schwester bringt sich mit ihren eigenen Begabungen und Fähigkeiten ein und bereichert damit die ganze Gemeinschaft.