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SPENDENAKTION IM ADVENT

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Seit vielen Jahren ist es Tradition im Schulverein der Dominikanerinnen, dass der Erlös des „Advents auf dem Schlossberg“ für einen karitativen Zweck gespendet wird. Dieses Jahr ist alles anders. Unser Adventmarkt kann leider nicht stattfinden. Wir möchten trotzdem ein wichtiges Projekt unterstützen und starten mit Beginn unseres digitalen Adventkalenders eine Spendenaktion für die Dominican Sisters St Catherine of Siena im Irak. Sie setzen sich schon lange Zeit für die Bildung von Kindern und Jugendlichen ein. Kriegerische Handlungen haben in den letzten Jahren zur Zerstörung vieler Klöster und Schulen geführt. Der Wiederaufbau ist in vollem Gange, damit so viele Kinder und Jugendliche wie möglich wieder am Schulalltag teilnehmen können. Unsere Spendenaktion soll genau da unterstützen.

Wir bitten Sie daher um einen Beitrag für den Wiederaufbau und die Ausstattung der Bildungseinrichtungen zugunsten der Kinder im Irak. Alle Spenden werden aus organisatorischen Gründen (Zahlungen in den Irak unterliegen strengen Überwachungen) über das Schulkonto der AHS gesammelt. Der Betrag wird durch den Konvent der Dominikanerinnen aufgerundet und anschließend an die Schwestern im Irak überwiesen.

 

Kontoeigentümer: AHS Dominikanerinnen
Kontonummer: IBAN AT43 2011 1842 4533 0001
Verwendungszweck: „Advent auf dem Schlossberg“

 

Wir informieren Sie im neuen Jahr über das Ergebnis
und danken im Voraus sehr herzlich für Ihre Unterstützung.

 

Konvent und Schulverein der Dominikanerinnen

 

 

Wer sind die Dominican Sisters St Catherine of Siena, im Irak?

Seit frühester Zeit gibt es Christen im Irak – auch unser Orden ist seit langem dort vertreten.
Im August 2014 wurden die Dominikanerinnen – wie alle Christen der Gegend – vom Islamischen Staat (IS) aus der Ninive-Ebene vertrieben und mussten ihre Häuser und Schulen zurücklassen. Einige der älteren Schwestern starben aufgrund der schweren Strapazen der Flucht durch die Wüste. Die Schwestern wollten den Irak nicht verlassen und fanden Zuflucht in Erbil, einer Stadt im nordirakischen Kurdengebiet, wo sie mit Tausenden anderen geflüchteten Christen in Flüchtlingslagern lebten.

Sofort begannen sie auch dort mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen, um die traumatisierten Familien zu entlasten. Sie sorgten für eine medizinische Grundversorgung und verteilten Güter des täglichen Lebens. In dieser Zeit eröffneten sie zwei Kindergärten, eine Grundschule und ein Krankenhaus.

Als die Schwestern im Jahr 2016 nach der Zerschlagung des IS wieder in die Ninive-Ebene zurückkehren konnten, fanden sie von ihren Klöstern und Schulen nur noch Ruinen vor. Ein Filmteam begleitete die Schwestern damals bei ihrem ersten Besuch zurück in Quaraqosh. Die einst blühende Metropole glich einer Geisterstadt. Auch die Kirche war zerstört. Sehen Sie hier das Video.

Dasselbe erschreckende Bild bot sich auch in Mosul und anderen Städten der Gegend, in denen die Schwestern vor der Belagerung durch den IS tätig waren.

Im Jahr 2016 begannen die Dominikanerinnen sofort nach ihrer Rückkehr mit dem Wiederaufbau. Da die Klöster zerstört waren, zogen sie in kleinen Gruppen in Häuser in der Umgebung, um den Menschen vor Ort nahe sein zu können. Dank rascher Spenden aus aller Welt konnten die ersten Schulen und Kindergärten wieder eröffnet werden. Doch die Arbeit ist noch lange nicht beendet. Vieles muss von Grund auf neu geplant und errichtet werden. Den Schwestern ist es ein großes Anliegen, gerade der jungen Generation durch Bildung einen neuen Weg ins Leben zu eröffnen – und so zum Frieden in der Region beizutragen.

 

 

 

150 Jahre Dominikanerinnen: Absage Advent auf dem Schlossberg

Aufgrund der Unsicherheiten wegen COVID-19 müssen wir die Veranstaltung "Advent auf dem Schlossberg" am Freitag, 27. November 2020 absagen.

In betender Verbundenheit

Die Dominikanerinnen Wien-Hacking

150 Jahre Dominikanerinnen: Absage Festkonzert und Jubiläumsesse

Aufgrund der Unsicherheiten wegen COVID-19 werden das Festkonzert im Konzerthaus am 27. September und die Jubiläumsmesse in Lainz am 07. Oktober mit Kardinal Schönborn abgesagt.

„Durch die Absage des Festkonzertes und der Jubiläumsmesse verlieren wir zwei Höhepunkte in unserem Jubiläumsjahr. Es ist sehr schade, aber die Unsicherheiten rund um die möglichen Entwicklungen von COVID-19 im Herbst, lassen uns leider keine Wahl“, so Sr. Franziska.

„Die Corona-Krise bedeutet für viele Menschen eine große Umstellung. Von uns allen ist jetzt mehr Flexibilität und Solidarität gefordert. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Lösung finden und auch an einem anderen Termin ein schönes Fest feiern werden.“

In betender Verbundenheit

Die Dominikanerinnen Wien-Hacking

 

 

Programmänderungen 150 Jahre Dominikanerinnen Wien Hacking

Aufgrund der aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung müssen wir die Veranstaltungen "Familia Dominicana" am 01. Mai 2020 und die Schulschlussmesse am 02. Juli 2020 absagen.

Ebenso müssen wir den Termin für das Festkonzert am 27. September 2020 absagen. Der neue Termin für das Festkonzert ist Dienstag, 02. März 2021.

Mit der Bitte um Verständnis!

 

In betender Verbundenheit

Die Dominikanerinnen Wien-Hacking

 

Dominikanerinnen: Jubiläumsvesper

2020 feiern die Dominikanerinnen 150. Jahre in Wien-Hacking. Anlässlich dieses Jubiläums wird der Gründerzeit mit einer Vielzahl unterschiedlicher Veranstaltungen über das ganze Jahr gedacht.

Am 07. Jänner eröffneten die Dominikanerinnen mit dem Namenstag ihrer Gründerin, Mutter Raymunda von Auersperg, offiziell das Jubiläumsjahr. Im Rahmen einer feierlichen Vesper wurde Gott für die vergangenen 150 Jahre gedankt. Priorin Sr. Franziska Jeremia Madl OP hielt einen Vortrag über die Lebensgeschichte der Gründerin. Nach dem feierlich gesungenen Te Deum gab es eine Agape im Speisesaal.

„Unsere Gemeinschaft freut sich sehr über das Jubiläum. Es ist eine gute Gelegenheit über unsere Vergangenheit nachzudenken und freudig in die Zukunft zu blicken“, so Sr. Franziska. Nach der Jubiläumsvesper folgen am 1. Mai das Treffen der „Familia Dominicana“ und Anfang Juli eine gemeinsame Schulmesse im Stephansdom. In der zweiten Jahreshälfte folgt als einer der Höhepunkte ein Festkonzert im Wiener Konzerthaus am 27. September und am 7. Oktober eine Jubiläumsmesse in der Konzilsgedächtniskirche in Lainz mit Kardinal Schönborn als Zelebranten.

Das Kloster wurde 1870 von Mutter Raymunda (Friederike Fürstin von Auersperg) als Kongregation „Königin des heiligsten Rosenkranzes" gegründet. Die Dominikanerinnen sind Teil des Predigerordens, der vom hl. Dominikus im 13. Jahrhundert gegründet wurde und heute in vielen Ländern der Welt auf allen Kontinenten tätig ist. Die kleine Schwesterngemeinschaft umfasst derzeit zehn Schwestern. Die Gemeinschaft lebt die dominikanische Spirtualität in den vier „Säulen": Gebet, Gemeinschaft, Studium und Verkündigung. Besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Bildung und Seelsorge.

 

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